Hundefutter und -bedarf
Ein Rudel. Eine Familie.
Poodlewohl existiert, um dieses Band zwischen Ihnen und Ihrem Hund sichtbar zu machen – das Band, bei dem Sie sich gegenseitig füreinander sorgen. Als wir die Marke gründeten, war der Auftrag nicht, eine weitere Linie von Hundeprodukten zu verkaufen. Es ging darum, etwas zu zeigen, das Menschen bereits fühlen, aber selten ausgedrückt sehen: dass die Fürsorge für einen Hund auf Gegenseitigkeit beruht und keine Einbahnstraße ist. Ich leitete das visuelle Design mit meinem Team – ein modernisiertes Logo, eine natürliche Farbpalette und eine Reihe von handgefertigten Illustrationen, die speziell dafür entwickelt wurden, dieses alltägliche Geben und Nehmen zwischen Hund und Halter darzustellen. Nichts an der Bildsprache ist generisches Bildmaterial einer typischen Haustiermarke; jedes Element wurde gezeichnet, um einen echten Moment dieser Beziehung einzufangen. Das Ergebnis positioniert Poodlewohl weniger als ein Unternehmen, das an Hundebesitzer verkauft, sondern vielmehr als Teil dieser Beziehung selbst – nah am alltäglichen Leben, das es darstellt, nicht getrennt davon.
Art Direction / Rebranding & Marken-Expansion


Reduziert auf das Wesentliche
Das alte Logo hatte zu viele Elemente auf einmal: Kreis, Schatten, zwei Tier-Icons, Claim im Bogen unten – das hat den Schriftzug selbst klein gemacht. Die Überarbeitung streicht alles, was nicht der Schriftzug ist, und lässt "Poodlewohl" die Hauptrolle spielen. Der Duktus bleibt handgezeichnet und bewusst unperfekt, weil er zum Illu-Stil passt und nicht nach Massenware aussehen soll – das ist bei Barf-Nahrung kein Detail, sondern die Botschaft.

Mensch und Hund auf Augenhöhe
Jede Illustration zeigt Mensch und Hund(e) als Team – nie den Hund allein als Futterempfänger, nie den Menschen allein als Käufer. Beide stehen auf Augenhöhe im Bild, weil es bei Poodlewohl um geteilte Achtsamkeit geht, nicht um eine Versorgungsbeziehung. Jede Figur-Kombination steht für eine eigene Futter- oder Snack-Kategorie und wird zum Hauptmotiv auf der jeweiligen Verpackung. Der Stil bleibt reduziert auf Schwarz-Weiß und klare Linien, mit gezielten Details – Frisur, Kleidung, Fellmuster –, die jedem Team seinen eigenen Charakter geben, ohne in Beliebigkeit abzudriften.

Die Illustration trägt das Design
Das Packaging-Layout bleibt bewusst zurückhaltend, damit die Illustration die Hauptrolle spielt. Weißer Hintergrund schafft Kontrast zur schwarzen Linienzeichnung und zur Signalfarbe – die ist das zweite Erkennungsmerkmal und ordnet jedes Produkt seiner Kategorie zu: sanfte Töne für Snacks, kräftige Farben für Dosenmahlzeiten. Der Farbkreis im Hintergrund ist nie zufällig platziert, sondern fasst immer Mensch und Hund(e) zusammen in eine Fläche – visuell wird genau das wiederholt, worum es bei Poodlewohl geht: die Verbindung zwischen beiden.






Muster mit einem Ursprung
Die Texturen sind das dritte Designelement im System, untergeordnet zu Illustration und Farbe. Jedes Muster ist direkt aus den Fellzeichnungen der Hunde abgeleitet – Punkte, Flecken, Tupfen –, sodass auch die Fläche selbst auf die Tiere zurückgeht. Eingesetzt wird das auf Assets wie Versandkartons und Hangtags, wo jedes Muster für Wiedererkennung sorgt und gleichzeitig genug Variation bietet, um das System nicht eintönig wirken zu lassen.





